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Tagesgeldkonten, lohnt ein Bankwechsel zum besten Zinsangebot wirklich?

Viele Anleger parken derzeit liquide Mittel auf Tagesgeldkonten. Eine positive Rendite ist damit nicht erzielbar; vielmehr erleidet man nach Inflation und Abgeltungssteuer einen realen WERTVERLUST. Dennoch möchte man weiter im Tagesgeld angelegt bleiben. Man wartet lieber ab. Man weiß ja nie, was die Märkte als Nächstes vorhaben.

Renditetreiber

Entscheidend für die langfristige Rendite ist nicht der Zeitpunkt, wann man investiert, sondern WORIN man investiert. 80 % der langfristigen Rendite entscheiden sich durch die gewählte Struktur, so verschiedene Studien. Das heißt, langfristig ist es vernachlässigbar, ob ich bei 7200 Punkten in den Dax investiere oder erst bei 7600 Punkten. Wichtiger ist, dass ich die Investition überhaupt mache!
Es ist entscheidend für den fianziellen Erfolg, die eigene Vermögensstruktur so aufzustellen, dass man langfristig vernünftige Renditen erzielt. Diese Struktur für die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse zu erstellen erfordert zwar Zeit, die sich zu investieren aber wirklich lohnt und sich langfristig durch gute Erträge auch auszahlt.
Strategieüberlegung zum Jahresende hin machen Sinn. Das sollte man anpacken und die Zeit um den Jahreswechsel bietet sich für solcherlei Überlegungen quasi an!

Tagesgeldkontenbankenwechsel

Das die Strategie entscheidend ist, ist leider bei vielen Deutschen noch nicht angekommen. Vielmehr beschäftigen sich viele Anleger nicht mit der persönlichen Anlagestrategie, sondern es wird einzig und allein nur geschaut, welche Bank denn die derzeit besten Tagesgeldkonditionen zahlt. Dorthin werden Konten verlagert, um ein 1/4 Prozent an Rendite mehr zu erzielen.

Neben der verlorenen Zeit ein weiterer Gedanke: Wenn man beispielsweise 50.000 Euro liquide Mittel frei hat (zum Bepiel für geplant ein halbes Jahr) und das Geld bei einer Bank anlegt, deren Name man noch nie gehört hat (ehemalige Kunden von Banken aus Island kennen das), um vielleicht 0,5 % Zins mehr zu erhalten, dann erzielt man sagenhafte 125 Euro. Dafür aber das Konto neu eröffnen, eventuell Freistellungsaufträge ändern, Zisnverluste durch hin und her überweisen, und eventuell Nachts weniger ruhig schlafen, weil man etwas von der unbekannten Bank gehört hat, was beunruhigt. All das frißt am angeblichen finanziellen Vorteil. Will man das wirklich?

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