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“Irrational Exuberance”, kennen Sie den Begriff noch?

Vor fast 20 Jahren, genau im Jahre 1996 benutzte der frühere FED-Chef Alan Greenspann diesen Begriff in Rede. Thema damals waren einige spektakuläre Börsengänge im Bereich der Technologieaktien. Er warf dabei die Frage auf, ob nicht die Märkte von einem “Irrationalen Überschwang” geprägt seien. Das führte damals zu einem kurzfristigen deutlichen Rücksetzer an den Märkten.

Warum krame ich das nochmals aus den Geschichtsbüchern heraus, werden Sie, liebe Leser, sicherlich fragen.

Derzeit sind solche Übertreibungen wieder zu erkennen. Wenn man sich einzelne Bewertungen im Rentenmarkt anschaut, ist ein solcher “Irrationaler Überschwang” nicht ganz von der Hand zu weisen. Renditen von bonitätsmässig wirklich schlechten Schuldner sind auf derart niedrige Niveaus gefallen, dass es da verwundert, das es dafür noch immer Käufer gibt. Auch die US-Notenbank sieht zwischenzeitlich Bewertungsübertreibungen. “ In some sectors….valuations appear stretched”, so kürzlich die nach-Nachfolgerin von Alan Greenspan Janet Yellen.

Was folgt daraus für den Anleger?

Vorsicht im Rentenmarkt. Langfristige Engagements stehen in keinem günstigen Chance-Risikoverhältnis! Man sollte sich überlegen, ob z.B. “Hochzinsanleihen” das richtige Instrument für eine Anlage sind. Was passiert denn, wenn auf einmal alle “raus” wollen. Dann gibt es keinen funktionierenden Markt, die Preise dürften dann deutlichst fallen. Das sollte man immer bedenken, wenn man sich mal etwas höher verzinste Papiere anschaut.

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