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Der Dax steigt, Inländer sind allerdings kaum dabei

Seit Tagen steigt der Dax von einem Hoch zum nächsten. Es werden immer mehr Rekordstände vermeldet. Doch leider erfreuen sich immer weniger Inländer an diesen guten Meldungen.

55 Prozent der Aktien liegen inzwischen bei Investoren jenseits der Grenzen

Kürzlich hat die Prüfgesellschaft Ernst & Young Daten vorgelegt, wonach nur noch 37 % der Dax-Werte von Inländer gehalten werden; 55 % hingegen werden derzeit von Anlegern jenseits der Grenzen gehalten (die Differen von 8% konnte nicht zugeordnet werden). Das ist Schade!
Gerade in einer Niedrigzinsphase sind mit Zinsanlagen kaum Erträge zu generieren. Dennoch bleiben viele deutsche Anleger den Zinsanlagen treu und verlieren durch die negativen Realzinsen leider reales Geld!!! Die Option in Sachwerte (wie gute DAX-Werte) zu investieren, ist vielen zu riskant. So arbeiten die deutschen Unternehmen gut, die Früchte dieser Arbeit landen aber immer mehr bei cleveren Investoren ausserhalb der Republik.

Gibt es denn einen Trend zu Aktienanlagen in Deutschland?

Leider ist auch der Trend zu Aktienanlagen negativ. Waren noch in 2005 die meisten Unternehmen in heimischer Hand, hat sich dies gewandelt. Die Besitzanteile der ausländischen Investoren sind hingegen von 44 % auf 58 % angestiegen. Die Euphorie-Phasen Telekom und Neuer Markt sind lange vorbei und haben viele Investoren wohl so abgeschreckt, dass diese den Weg zu Aktien nicht mehr finden, oder vielleicht irgendwann, wenn ein Einstieg mal wieder viel zu spät sein könnte.
Gerade die Euro-Rettung in Zypern sollte aber doch den ein oder anderen Investor nachdenken lassen, ob es vielleicht nicht doch sinnvoll ist, einen Teil seines Vermögens in soliden heimischen Sachwerten angelegt zu haben!

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