11. Januar 2013

5 Sterne Bewertung! Nicht nur für Köche, sondern auch für Finanzberater

Fünf Sterne haben schon immer etwas Exclusives; ob im Hotel oder auch für den Koch. Man kann immer vernünftig einschätzen, was einen hinter diesen Bewertungen erwartet. Aber nicht nur im Bereich Hotellerie und Gastronomie finden sich Sternebewertungen, sonder auch seit einiger Zeit im Bereich der Finanzberater. Wer einen Berater für Finanzfragen sucht und diesen über Google ermitteln möchte, der findet zwar eine sehr hohe Anzahl an Treffern, womit man aber im Normalfall als Verbraucher wenig anfangen kann. Da können am Besten Sternebewertungen helfen! www.whofinance.de WhoFinance hat sich da am Markt als eine vertrauenswürdige Bewertungsquelle erwiesen. Hier bewerten reale Kunden reale Kundengespräche. Die Kommentare zu den Beratern helfen, den für sich passenden Berater aus der breiten Masse zu finden. Von daher macht es auch Sinn, nach einem Gespräch mit einem Berater seine persönlichen Eindrücke dort wiederzugeben. Damit hilft man anderen Kunden, den “Richtigen” zu finden, aber auch dem Berater, da der aus diesen Bewertungen Schlüsse für sich ziehen kann und seine Beratungsleistung verbessern kann. Aber auch für sich selbst bringt das Nutzen: Je mehr bewerten, desto besser kann man die Dienstleistung einschätzen. Offen, ehrlich, transparent Diese Schlagworte findet man häufig als Forderung an die Finanzbranche. Eine faire Beraterbewertung ist ein Schritt in diese richtige Richtung! Nicht nur die Branche kritisieren, sondern konstruktiv an Verbesserungen mitmachen. Das Feedback ist da eine sehr gute Möglichkeit, die “schwarzen Schafe” anzuprangern, aber auch den guten Beratern ein Lob zu erteilen, so wie hier: http://www.whofinance.de/juergen-kraemer/
10. Dezember 2012

Tagesgeldkonten, lohnt ein Bankwechsel zum besten Zinsangebot wirklich?

Viele Anleger parken derzeit liquide Mittel auf Tagesgeldkonten. Eine positive Rendite ist damit nicht erzielbar; vielmehr erleidet man nach Inflation und Abgeltungssteuer einen realen WERTVERLUST. Dennoch möchte man weiter im Tagesgeld angelegt bleiben. Man wartet lieber ab. Man weiß ja nie, was die Märkte als Nächstes vorhaben. Renditetreiber Entscheidend für die langfristige Rendite ist nicht der Zeitpunkt, wann man investiert, sondern WORIN man investiert. 80 % der langfristigen Rendite entscheiden sich durch die gewählte Struktur, so verschiedene Studien. Das heißt, langfristig ist es vernachlässigbar, ob ich bei 7200 Punkten in den Dax investiere oder erst bei 7600 Punkten. Wichtiger ist, dass ich die Investition überhaupt mache! Es ist entscheidend für den fianziellen Erfolg, die eigene Vermögensstruktur so aufzustellen, dass man langfristig vernünftige Renditen erzielt. Diese Struktur für die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse zu erstellen erfordert zwar Zeit, die sich zu investieren aber wirklich lohnt und sich langfristig durch gute Erträge auch auszahlt. Strategieüberlegung zum Jahresende hin machen Sinn. Das sollte man anpacken und die Zeit um den Jahreswechsel bietet sich für solcherlei Überlegungen quasi an! Tagesgeldkontenbankenwechsel Das die Strategie entscheidend ist, ist leider bei vielen Deutschen noch nicht angekommen. Vielmehr beschäftigen sich viele Anleger nicht mit der persönlichen Anlagestrategie, sondern es wird einzig und allein nur geschaut, welche Bank denn die derzeit besten Tagesgeldkonditionen zahlt. Dorthin werden Konten verlagert, um ein 1/4 Prozent an Rendite mehr zu erzielen. Neben der verlorenen Zeit ein weiterer Gedanke: Wenn man beispielsweise 50.000 Euro liquide Mittel frei hat (zum Bepiel für geplant ein halbes Jahr) und das Geld bei einer Bank anlegt, deren Name man noch nie gehört hat (ehemalige Kunden von Banken aus Island kennen das), um vielleicht 0,5 % Zins mehr zu erhalten, dann erzielt man sagenhafte 125 Euro. Dafür aber das Konto neu eröffnen, eventuell Freistellungsaufträge ändern, Zisnverluste durch hin und her überweisen, und eventuell Nachts weniger ruhig schlafen, weil man etwas von der unbekannten Bank gehört hat, was beunruhigt. All das frißt am angeblichen finanziellen Vorteil. Will man das wirklich?
3. Dezember 2012

Ein KGV von 60 oder mehr zahlen, macht das Sinn?

Seit Jahren kennen die Renditen von Anleihen nur eine Richtung. Sie fallen und fallen! Das hat zu der aktuellen Situation geführt, dass man für stabile Staatsanleihen absurt hohe Kurs-Gewinn-Verhältnisse bereit ist zu zahlen. Das 60-fache für deutsche Anleihen, ein KGV von 250 für eine 10-jährige schweizer Eidgenossenschaft!? Da kommen doch Gedanken an die Zeiten des “Neuen Marktes”! Damit kann man sicher sagen, dass das Anleihesegment in einer kolossalen Blasse steckt, die irgendwann platzen wird! Das bei diesem Chance/Risikoverhältnisse Anleger bereit sind, Eidgenossen, Bundesanleihen etc. neu zu kaufen, ist kaum verständlich. Oder sind es rein rechtliche Zwänge, die hier zum Kauf verleiten? Folge dieser Lage ist aber auch, dass immer mehr Anleger High Yileds kaufen. Oder Mittelstandsanleihen. Diese sind seit Monaten der große Renner. Aber sind das wirklich gute Ideen? Ich glaube nein, im Segment der Mittelstandsanleihen wird es in einigen Jahren ein böses Erwachen geben, wenn man sieht, welche Papiere dort zum Teil gehandelt werden. Der “Neue Markt” lässt grüßen! Mein Tipp: Wer sich von der einfachen Wahrheit verabschiedet (Anleihen / Festgelder etc. sind sicherer als Aktien) und mit Preisschwankungen leben kann, findet derzeit am Aktienmarkt die wesentlich attraktiveren Optionen!
7. November 2012

Informationsüberfluss, weniger ist manchmal mehr

Weniger wäre sehr viel mehr “Früher brauchte man Informationen, um ein Problem zu lösen; jetzt sind die Informationen zum Problem geworden“, so Neil Postman (US-Medienwissenschaftler 1931-2003). Wenn es für den Anleger an etwas nicht fehlt, dann sind das Informationen. Rund um die Uhr, 24 Stunden, 7 Tage, wird man mit den neusten Informationen zu Wirtschaftsnachrichten, Marktinformationen und Analysen versorgt. Die elektronischen Medien machen dies möglich. Für viele Anleger gehört es zur Routine, bereits vorm Frühstück sich Marktinformationen via TV oder Internet zu besorgen. Der Informatonsfluss dauert an bis zum Schlafengehen. So ist man zwar wenig ausgeruht, aber “bestens” informiert. Doch ist dies auch eine gute Basis? Gerade die Überversorgung mit News verunsichert eher als das dies zu einer höheren Stabilität führt. Die maximale Information hat nicht zu besseren Anlageentscheiden geführt. Spannend in dem Zusammenhang ist sicherlich, dass der Bestsellerautor Rolf Dobelli von sich behauptet, keine News zu konsumieren (Cicero, Ausgabe 11.2012). Auf der einen Seite liest man seine Bücher, z.B. “Die Kunst des klaren Denkens”, auf der anderen Seite saugt man sich mit News so voll, dass das klare Denken fast gar nicht mehr möglich ist. Mein Tipp: Weniger ist manchmal mehr. Wenn man sich auf Grundlage einer soliden Recherche für eine bestimmte Anlagestrategie entschieden hat, dann sollte man auch dabei bleiben und sich nicht durch kurzfristige News verunsichern lassen. Die persönliche Strategien muss man immer wieder neu anpassen, aber “weniger ist manchmal mehr”.