11. Januar 2019

Wie finde ich den richtigen Fonds?

Bei der Wahl des richtigen Fonds kann man sich einfach durch 4 verschiedene Fragen leiten lassen. Welche Faktoren man da im Auge haben sollte: Das Fondsvolumen Zu klein ist zu teuer, zu groß nicht mehr richtig steuerbar. Heißt: Der Fonds sollte mindestens 10 Mio., besser 20 Mio. Euro verwalten und nach oben nicht zu viel. Alles über 20 Mrd. sollte man wieder meiden. Der Fondsmanager Es ist immer sinnvoll anzuschauen, was hat der oder die Person bisher gemacht. Hatte man Erfolg? Welchen Eindruck macht die Person. Da kann auch etwas das Bauchgefühl mitentscheiden. Bisherige Entwicklung Die Vergangenheit bietet natürlich keine Garantie für die weitere Entwicklung. Der Fonds, der bisher schwächer als der Markt war, warum sollte der plötzlich besser werden. Es sei denn, neue Faktoren von außen geben dafür Hinweise. Die Strategie Das ist natürlich der wichtigste Faktor. Es gibt nicht den einen super Fonds! Ich muß als Anleger immer selber schauen, was ich im Portfolio haben möchte. Große oder kleinere Werte, welche Branche, welche Anlageregion etc. Wenn ich hier die richtige Entscheidung getroffen habe, und die anderen Faktoren ebenfalls berücksichtigt habe, dann steht einem langfristig erfolgreichen Investieren wenig im Wege.
5. Dezember 2018

Vorabpauschale. Was ist das?

Anfang 2019 werden einige Fondssparer auf ihrem Depotkonto eine Abbuchung wegen „Fondsbesteuerung“ vorfinden. Was ist das, werden Sie sich dann sicher Fragen. Hintergrund für diese Abbuchung ist die Investmentsteuerreform. Sie trat Anfang 2018 in Kraft und sieht für viele Fonds, die keine oder nur in geringem Umfang Ausschüttungen vornehmen, eine Besteuerung auf Basis einer Pauschale vor. Bei der sogenannten „Vorabpauschale“ geht das Finanzamt von einem fiktiven Ertrag aus. Sie wird von der depotführenden Stelle berechnet. Wenn die Erträge über dem Freistellungsauftrag liegen (maximal 801 Euro pro Person), führt sie den Steuerabzug durch, Anleger müssen nichts unternehmen. Liegt sie darunter, erfolgt keine Abbuchung. Heißt: Da ist von Ihnen keine Aktivität von Ihnen als Depotinhaber aktuell notwendig. Es sei, Sie möchten Ihren Freistellungsauftrag anpassen. Übrigens: Sehr gut und mit allen Details ist das vom BVI auf deren Seite erklärt: https://www.bvi.de/regulierung/investmentsteuern/ueber-die-reform-2018/
30. November 2018

Überraschende Klumpenrisiken trotz Investitionen in unterschiedliche Investmentlösungen

Immer wieder empfiehlt man seinen Kunden als Investmentberater, deren Finanzanlagen möglichst breit zu streuen. Langfristig macht das einfach am meisten Sinn. Und schützt das Depot, wenn bestimmte Märkte besser oder schlechter laufen als erwartet. Soweit, so altbekannt (vermutlich) 🙂 Immer wieder bin ich dann doch erstaunt, wenn man bisherige Investmentanlagen von Neukunden prüft, wie wenig dann doch bei den investierten Werten gestreut wurde. Insbesondere passiert das oft bei den klassischen Anbietern. Kürzlich legte mir z.B. ein Kunde einer genossenschaftlichen Bank folgendes Depot vor: Uni-Favorit Aktien, Uni-Industrie 4.0, Uni-Euro-Aktien und den Uni-Deutschland. Klingt auf den ersten Blick doch sehr ausgewogen, oder? Jetzt kommt´s aber: Amazon und Alphabet sind die beiden jeweils größten Positionen im Favorit Aktien und im Industrie 4.0. Und z.B. Adidas sind da auch ganz oft im Depot. Und auch Microsoft ist da ganz oft vorne mit bei. Jede Menge Überschneidungen! Was will ich damit sagen? Vorsicht bei vermeintlich gestreuten Depots! Einfach mal in die Positionen reinschauen lohnt, gerne prüfe ich auch Ihr Depot, die entsprechende Software macht das ganz schnell und fördert manchmal erstaunte Blicke.  Einfach kurz eine Mail an mich, und wir prüfen das: jk@solide-investments.de      
13. November 2018

Die Vorteile einer Anlage in “gebrauchte Fonds”

Seit vielen Jahren gibt es sogenannte geschlossene Beteiligungen. Viele dieser Anlagen haben sich weniger gut entwickelt als geplant. Aber viele laufen nach Plan. Und es gibt auch sehr viele, die einiges besser laufen als die Prognose. Insbesondere Einkaufscenter stehen derzeit in Bewertungen hervorragend da. Beispielsweise das Olympia Einkaufscentrum in München, welches oftmals zu 750 % und mehr gehandelt wird. (Heißt 10.000 Euro angelegt, viele Ausschüttungen bereits erhalten und beim Verkauf erzielt man derzeit dann 75.000 Euro. Eine gute Anlage, oder? 🙂 ) Und auch bei den Anlegern gibt es viele unterschiedliche Typen. Es gibt den eher jüngeren Anleger, es gibt den zwischenzeitlich älter gewordenen Anleger. Aber es gibt auch Anleger, die zwischenzeitlich neue Pläne haben und die eher schwierig zu verflüssigende Anlage auflösen möchten oder auch einfach den Erben, der das Geld anders einsetzen möchte. Hier kommen die sogenannten Zweitmarktfonds ins Spiel. Die kaufen die bestehenden Fondsanlagen auf für sogenannte Zweitmarktfonds. Vorteile liegen in der bekannten Historie der Anlagen (sprich man kennt die Mieter, teilweise ist die Anlage bereits deutlich entschuldet, man hat einfach eine Erfahrung, wie sich das Projekt bisher entwickelt hat). Vorteil ist aber auch im Preis, da der Verkäufer häufig eher günstig verkauft. Und natürlich kommt dadurch eine große Streuung zustande. Also eine breite Diversifikation. Das Modell funktioniert sowohl bei Immobilien als auch bei nachhaltigen Anlagen, wie Windparks und Solaranlagen. Und ist ab einer kleinen Mindestbeteiligung von 5.000 schon möglich. Übrigens liegen die durchschnittlichen Zeichnungssummen bei teilweise 60.000 Euro. Interessiert an Details? Dann einfach ein Mail an mich: jk@solide-investments.de